#13: Die schönsten Inselmomente zum Wiederhören
Shownotes
2025 war ein Jahr voller Geschichten, Begegnungen und echter Inselmomente. In dieser Best-of-Folge von Inselliebe nehmen wir euch noch einmal mit auf eine Reise durch die Highlights des Podcastjahres – mit ausgewählten Ausschnitten aus beliebten Episoden. Ob Winterzauber, Sommerfreude, Digital Detox, Inselleben, Musik, Kinderlachen oder Entschleunigung bei der Anreise: Diese Folge zeigt, wie vielfältig Wangerooge ist – zu jeder Jahreszeit.
Freut euch auf kurze Originalausschnitte (je 3–5 Minuten) aus den 2025er Folgen.
Wir freuen uns natürlich sehr über Likes, Teilen, Sternebewertungen und Abos.
Haben Sie Themenwünsche, Fragen etc. für die nächsten Inselliebe-Folgen? Dann schreiben Sie uns einfach: marketing@wangerooge.de
Gastgeberin: Rieka Beewen, Kurdirektorin https://gemeinde.wangerooge.de/buergerservice/personen/frau-rieka-beewen-908000002-20920.html
Moderatorin: Birgit Eschbach, Studio Venezia https://www.linkedin.com/in/studiovenezia/?originalSubdomain=de
Der Podcast ist eine Produktion von Studio Venezia – The Podcast Companyhttp://www.studiovenezia.de
Transkript anzeigen
00:00:04: Herzlich willkommen bei Insel
00:00:06: Liebe, dem Podcast von der Insel Wangeroge.
00:00:09: Hier
00:00:09: tauchen wir ein in das Leben auf dieser ganz besonderen Nordseinsel, entdecken ihre Geschichten, ihre Menschen und ihre einzigartige Atmosphäre.
00:00:18: Mach es dir gemütlich und lastig von der Insel Liebe verzaubern.
00:00:28: Willkommen zu einer ganz besonderen Folge von Insel Liebe, dem Podcast der Insel Wangeroge.
00:00:40: im Winter wie im Sommer, bei Sturm, Sonne und ganz viel Meeresrauschen.
00:00:46: In dieser Bestoff-Folge nehmen wir euch noch einmal mit zu einigen unserer schönsten Gespräche.
00:00:52: Ihr hört gleich ausgewählte Ausschnitte aus verschiedenen Folgen, jeweils ein paar Minuten, die zeigen, wie vielfältig Wangeroge ist, still und lebendig, naturverbunden und herzlich, entschleunigend und voller Geschichten.
00:01:07: Lehnt euch zurück, macht es euch gemütlich und kommt mit uns auf eine kleine Reise durch das Inselnieberjahr, zwanzig fünfundzwanzig.
00:01:20: Folge eins, Winterzauber.
00:01:22: Wir beginnen dort, wo für viele die besondere Liebe zur Insel entsteht im Winter.
00:01:28: Das war der Start unseres Podcasts und in der ersten Folge stellt sich Co-Direktorin Rika Beven vor.
00:01:35: Wir sprechen über die ruhige, kraftvolle Seite Wangerogis, über lange Spaziergänge, Teezeit, Entschleunigung halt.
00:01:43: Und außerdem lernen wir Daniel Jochheim kennen, den neuen Leuchtturmwerter.
00:01:48: Das ist ein Mann mit vielen Aufgaben und einer Geschichte, die sogar bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat.
00:01:54: Es haben sich nämlich über tausend Menschen auf die Stelle des Leuchtturmwerters auf Wangerucker beworben.
00:02:01: Wie romantisch das Leben im Leuchtturm wirklich ist, das hört ihr jetzt.
00:02:11: Kennengelernt ist ein guter Satz dazu.
00:02:15: Wir haben Anfang des Jahres einen Leuchtum-Werter für unseren alten Leuchtum gesucht, den wir nach drei Jahren wieder eröffnen konnten.
00:02:22: Das Ganze ist ja medial sehr eingeschlagen, sodass wir etwas über Tausend Einhundert Bewerbungen in unserer kleinen Verwaltung bekommen haben.
00:02:31: und tatsächlich unter den Tausend Einhundert Bewerbungen hat dann unser Daniel das Rennen gemacht.
00:02:36: Und unser Daniel ist gar nicht richtig.
00:02:38: Bis dahin war es noch nicht euer Daniel, oder?
00:02:43: Nee, erst nach dem letzten Vorstellungsgespräch.
00:02:47: Daniel, herzlich willkommen im Podcast Inselieber.
00:02:52: Moin.
00:02:52: Moin, das ist schon super.
00:02:53: Das klingt danach, dass du dich entweder schon gut eingelebt hast oder aus einer Gegend gekommen bist, auf der man auch Moin sagt.
00:03:01: Was ist richtig?
00:03:02: Also das Moin habe ich eigentlich hier oben im Urlaub gelernt, aber ich mag das Moin auch lieber als bei uns zu Hause, das Mahlzeit oder sowas.
00:03:08: Wo ist denn dein ursprüngliches Zuhause?
00:03:10: Ich komme aus dem Sauerland.
00:03:12: Aus dem Sauerland.
00:03:13: Schau an und wie bist du auf die Idee gekommen Leuchtturmwerter zu werden?
00:03:17: Was hat dich daran begeistert und was ist deine Vorqualifikation?
00:03:22: Ich wollte immer irgendwo an der Nordsee wohnen und durch den Job, den ich hatte, war das halt schwierig irgendwo an der Küste direkt einen Job zu bekommen.
00:03:31: Und als ich die Stellen an Zeige dann gesehen habe, das hörte sich halt superspannend an und da hat man dann seine Chance natürlich versucht zu nutzen.
00:03:39: Also ich freue mich da riesig drauf, dass wir da jetzt mit dir darüber sprechen können.
00:03:42: Ich muss jetzt sagen, du hast es nicht nur, also dieses Auswahlverfahren hat es ja nicht nur in den Medien geschafft.
00:03:48: Wangeroge sucht den Leuchtturmwärter, sondern es war jetzt auch noch mal in einem ganz besonderen Jahresrückblick des bekanntesten und größten deutschen Podcasts bei lanzenprechten Riesenthema.
00:04:01: Denn Richard hat gesagt, er hätte sich da eigentlich gerne für beworben und es wäre so sein Traum vom Leben, dass er das, was er sich unter dem guten Leben vorstellt, auf der Insel Wangeroge als Leuchtturmwärter machen konnte.
00:04:16: Aber du hast es vielleicht auch gehört.
00:04:18: Markus will ihn da gar nicht alleine lassen, sondern hat sofort gesagt, ich komme dich besuchen.
00:04:23: Mit der großen Frage wäre dort überhaupt Platz für ein zweites Bett.
00:04:27: Da ist nicht mal Platz für ein Bett, also von daher wird das generell schwierig.
00:04:32: Also lieber Markus Lanz, die Frage ist hier mit beantwortet.
00:04:35: Richard wird in seiner Kiminate auf der Insel seine Ruhe haben.
00:04:39: er dich überhaupt mal beerben oder besuchen darf.
00:04:43: Und jetzt rein in das Thema Leuchtturmwächter.
00:04:47: Was machst du?
00:04:49: Was ist deine Arbeit?
00:04:50: Alles.
00:04:51: Also von Touristenberatung, Grundstückspflege, Wartung in Standhaltung am Leuchtturm.
00:04:59: Dennächst auch freie Trauung.
00:05:01: Da gehört eigentlich alles zu, was irgendwie mit dem Leuchtturm zu tun hat.
00:05:05: Und wann fängt deine Arbeitszeit an und wann endet sie?
00:05:08: Das kommt immer darauf an, wie viel zu tun ist.
00:05:10: Also im Sommer sitze ich auch schon mal bis neunzehn Uhr da und fange morgen zum acht an.
00:05:15: Und jetzt im Winter ist es ein bisschen entspannter.
00:05:17: Da fange ich dann meistens so gegen acht an, siebzehn Uhr ist dann Feierabend.
00:05:21: Wie komme ich auf diese romantische Vorstellung davon, dass du dort lebst?
00:05:25: Und das Richard vielleicht auch denkt, dass man als Leuchtturmwärter in einem Leuchtturm zu Hause ist.
00:05:32: Ich glaube, das haben sich die meisten, die sich wahrscheinlich beworben, ein bisschen romantischer vorgestellt, als es tatsächlich ist.
00:05:38: Ist es früher so gewesen?
00:05:39: Haben früher die Leuchtturmwärter auch im Leuchtturm gelebt?
00:05:42: Die Leuchtturmwärter haben früher in dem Leuchtturm gewohnt, genau.
00:05:44: Und da, wo die Leuchtturmwärter gewohnt haben, da ist jetzt das kleine Inselmuseum drin.
00:05:49: Und dann war oben noch eine Stube, wenn die Wärter abends ihren Dienst hatten und in der Stube ist unser Standesamt drin.
00:05:56: Und das heißt oben?
00:05:58: Wie viele Stufen sind das?
00:05:59: Hundertundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:06:22: Genau, es ist halt jetzt nur noch Museum- und Aussichtsplattformen.
00:06:25: Wie gesagt, oben ist das Standesamt noch drin.
00:06:27: Und das Feuer ist seit neunzehrend neunzigzig schon nicht mehr da drin.
00:06:34: Folge zwei, Digital Detox.
00:06:37: Eine Woche ohne Smartphone.
00:06:39: Für viele, auch für mich, kaum vorstellbar.
00:06:42: In dieser Folge erzählt Reisebloggerin Annalena Apel von Nordbewusst, wie sie auf Wangeroge eine Woche Digital Detox erlebt hat.
00:06:51: Ohne Handy.
00:06:52: Aber mit umso mehr Begegnungen, Natur und innere Ruhe.
00:06:57: Und was zunächst herausfordernd war, wurde zu einer echten Entschleunigung und hat ihren Alltag nachhaltig verändert.
00:07:05: Hören wir rein.
00:07:10: Also ich kam an, wurde schon ganz lieb am Bahnhof begrüßt.
00:07:14: Dann bin ich in meine Unterkunft gegangen und dann wurde mir abends der Handy safe.
00:07:20: vorgestellt.
00:07:21: Das war so ein kleiner Safe zu mitnehmen, wo man das Handy reinlegt und das dann abschließt und eine Zeit einstellt.
00:07:28: Und dann kann man eben während der Zeit läuft nicht an das Handy gehen und somit war dann also quasi ich hatte die ersten Stunden noch mein Handy
00:07:36: da
00:07:37: und habe dann mich eben bei Instagram verabschiedet von meinen Followern oder von meiner Community für eine Woche und habe dann das Handy in den Self gelegt.
00:07:46: Das
00:07:47: ist ja eine richtige, das ist ja wie eine Entzugsmaßnahme, dass alle Drogen weggesperrt werden.
00:07:52: Ja, so hat sich es auch eingeschüchert.
00:07:54: Wahrscheinlich zu reich, das brauchte man, weil ich glaube, sonst ist man dieser Effekt auch mal ganz kurz, schnell irgendwas machen, wahrscheinlich doch sehr groß.
00:08:00: Gerade das.
00:08:01: Ich finde, das ist mir auch in der Woche bewusst geworden, man greift.
00:08:04: Also ich greife meistens unbewusst zu meinem Handy.
00:08:07: Also nicht unbewusst was zu gucken, sondern einfach, ich hab gerade Leerlauf.
00:08:11: Ich guck mal kurz, ob ich eine Nachricht habe, hab ich irgendwas verpasst, gibt's irgendwas Neues.
00:08:14: Und das fällt dann halt komplett
00:08:16: weg.
00:08:16: Und es war sehr, sehr spannend zu beobachten.
00:08:19: Also direkt am ersten Abend war dann schon ein komisches Gefühl dann.
00:08:23: Bist du auch jemand, der das Handy neben sich liegen hat und abends als Letztes im Bett drauf schaut und morgens als erstes?
00:08:31: Oder hast du vorher schon ... Digital Detox Zeiten führt ich?
00:08:35: Nein, nein, hatte ich nicht.
00:08:36: Also ich bin schon jemand, der darauf achtet, ein bisschen achtsam mit meiner Zeit umzugehen und nicht die ganze Zeit irgendwie Beschallungen zu haben.
00:08:44: Also bei mir läuft kein Fernseher im Hintergrund und ich gucke nicht ständig irgendwas.
00:08:48: Ich höre viel, so Musik und ein Podcast, das ist mir auch während der Zeit aufgefallen.
00:08:52: Aber ich habe schon mein Handy immer griffbereit.
00:08:54: Also ich bin immer erreichbar.
00:08:55: Wenn du mir schreibst, dann sehe ich das auch.
00:08:57: Rika, gab es Menschen, die sich angesprochen gefühlt haben, gesagt haben, wow, mache ich jetzt auch mal mit?
00:09:02: Oder vielleicht sogar auch von der Insel, die gesagt haben, das teste ich jetzt auch mal, ob ich das kann?
00:09:07: Mit Sicherheit, also die Wirkung wird das bestimmt gehabt haben.
00:09:10: Also wir haben hier auch intern immer wieder viel drüber geredet, wie man es selber empfinden würde.
00:09:14: Also ich habe da höchsten Respekt davor.
00:09:18: Ich weiß auch nicht, ob ich mir das zutrauen würde.
00:09:20: Die ganze Woche tatsächlich so auf alles zu verzichten, ist schon spannend.
00:09:26: Abbrückmeldung bekommen von meiner Community tatsächlich von Leuten, die dadurch inspiriert wurden und das auch versucht haben.
00:09:31: Dann lass uns doch mal reinschauen.
00:09:32: Also nach diesen ersten Entzugsstunden und der ersten Nacht.
00:09:35: Was waren so für dich die Highlights?
00:09:37: Was hat sich in deinem Leben in der Woche verändert?
00:09:40: Also zuerstens oder zuerstens war nicht richtig.
00:09:44: Mir ist auf jeden Fall aufgefallen, dass ich super viel mein Handy habe,
00:09:48: um
00:09:49: Wartezeiten zu überbrücken oder wenn ich mich unsicher fühle.
00:09:52: Also.
00:09:53: Das war schon ein komisches Gefühl, ohne mein Handy in der Jackentasche rauszugehen, weil ich habe immer mein Handy dabei.
00:09:58: Und wenn ich dann zum Beispiel irgendwo war, keine Ahnung, wo ich kurz warten musste oder so, hole ich eigentlich immer mein Handy raus und dann ist mir direkt da schon aufgefallen.
00:10:07: dass ich mein Handy ja gar nicht darf, um was zu gucken.
00:10:09: Das heißt, ich habe dann angefangen eher meine Umgebung mal bewusst wahrzunehmen und zu geobachten.
00:10:16: Und das hat auch tatsächlich relativ schnell nachgelassen, dass ich so das Gefühl hatte, ich brauche mein Handy die ganze Zeit.
00:10:24: Und hat sich dann irgendwann sogar zu einem Gefühl entwickelt von so Leichtigkeit, so nach dem Motto, ah, ich muss gerade
00:10:32: nichts.
00:10:33: festhalten, fotografieren oder sonst irgendwas.
00:10:35: Ich kann einfach gerade mal nur jetzt ich sein, hier und jetzt und die Insel bewusst wahrnehmen und die Menschen um mich herum und was gerade so um mich herum passiert.
00:10:44: Diese Wachtezeiten, die du angesprochen hast, die sind im Übrigen fürs Gehirn total wichtig.
00:10:48: Wir wissen das aus der Hirnforschung, dass wenn Menschen zum Beispiel jetzt im Arbeitsumfeld von einem Meeting ins nächste gehen oder mit dem Zug irgendwo hinfahren, dass diese Wartezeit, in der das Gehirn nicht das vorherige Meeting nacharbeiten kann, weil gerade nichts zu tun ist, sondern immer sofort dann, okay, jetzt gucke ich aufs Handy, dass das dazu führt, dass das wirklich die Hörenleistung nachlässt, dass Verarbeiten von Informationen dieses Sacken lassen, das reflektieren.
00:11:18: Das ist extrem wichtig.
00:11:19: Und wenn man das einmal gemacht hat, wie es ist, sich mal wieder zu langweilen, wenn man auf eine Freundin wartet, auf ein Bus wartet.
00:11:26: whatever, dann ist das wirklich auch besonders, weil man diesen Effekt an sich selber spürt.
00:11:34: Die Idee dahinter war ja auch so ein bisschen, dass man mit anderen noch mal ins Gespräch kommt.
00:11:38: Also ich finde, die klassische Wartesituation ist alle, ich sitze mit zehn Leuten im Wartezimmer und jeder guckt in sein Handy.
00:11:44: Ich könnte die Gelegenheit aber auch nutzen, um den mir gegenüber mal zu fragen, wie es ihm geht.
00:11:48: Und das klappt eigentlich auf Wangeroge ganz schön, wenn man das will.
00:11:54: Folge vier, Leben auf der Insel.
00:11:56: Hier kennt man sich.
00:11:58: Ja, jeder kennt hier jeden.
00:12:00: Das ist Fluch und Segen zugleich.
00:12:02: Das ist die Frage.
00:12:03: In dieser Folge sprechen Kurdirektorin Rika Beven und Insulaner Alt Arnoldt offen und Humorfall über das Leben auf Wangeroge, über Nähe, Gemeinschaft, kurze Wege, aber auch über die Herausforderungen.
00:12:17: Eilt ist Pensionsbesitzer und Gastgeber und damit einer der typischen Insulaner.
00:12:23: Es ist ein ehrlicher unterhaltsamer Talk über das Leben, lieben und arbeiten im Rhythmus der Gezeiten.
00:12:35: Kannst du uns mal so ein Tagesablauf von dir beschreiben?
00:12:38: Zum typischer Tag.
00:12:40: Im Endeffekt ist es ja so, dadurch, dass ich in dem Haus wohne, wo wir auch die Vermietung machen, ist es so, dass ich morgens Ich sag mal, so gegen halb sieben, finde ich nach sechs, halb sieben aufstehe, dann holen wir Brötchen, dann bereitet man Frühstücksbüfe vor.
00:12:55: Meine Frau kümmert sich schon um die Kinder, macht die fertig, bittungsweise.
00:12:58: mittlerweile machen sie selber fertig, aber wir bereiten dann auch das Frühstück für uns zusammen vor.
00:13:03: Und wir bereiten, also ist es so, dass wir tatsächlich noch zusammen in der Familie frühstücken können.
00:13:08: Wir sitzen zu viert am Tisch, frühstücken, trinken unseren Kaffee, besprechen grob den Tag.
00:13:15: Und dann geht die Familie so viertel vor acht aus dem Haus.
00:13:18: In der Zeit habe ich dann auch schon den Rest vom Frühstücksbuffet für die Gäste aufgebaut.
00:13:23: Und um acht Uhr kommen dann die ersten Gäste runter und da hält man sich mit den ersten Gästen auch mit den letzten natürlich auch und auch zwischendurch mit den Gästen.
00:13:31: Aber dann macht man das Frühstücksbuffet und erhält sich mit den Gästen.
00:13:36: zwischendurch klingelt dann öfter mal das Telefon, da muss man wieder losflitzen.
00:13:41: fragt ein Gas wegen Vermietung an, haben sie da noch was frei?
00:13:44: oder da noch was frei, dann geht man wieder zurück.
00:13:47: Dann habe ich noch eine Hilfe, die dann hoch geht und macht die Zimmer.
00:13:52: Gut.
00:13:53: Es ist eigentlich schon alles sehr streng bei uns zu Hause, zumindest sehr getaktet.
00:13:58: Bis zehn Uhr haben wir Frühstücksbefehl.
00:14:00: Und ich versuche immer, spätestens bis halb elf muss die Spülmaschine laufen, weil ... dass ich die um zwölf, halb eins fertig habe zum Ausräumen, weil um viel nach eins kommt die Familie zum Mittagessen.
00:14:13: Und dann muss die Maschine wieder leer sein.
00:14:14: Sonst weiß ich nicht, wie die mit dem
00:14:16: Geschirr.
00:14:17: Das ist halt alles so ein bisschen, dadurch, dass wir ein kleines Haus sind, ist das alles so miteinander sehr vereng verzahnt.
00:14:24: Und auch unsere Gäste bekommen viel von unseren Kindern da mit am Wochenende mal, wenn sie da sind.
00:14:30: Ja, und dann Nachmittags, dann geht's einfach, ja, dann wird Mittag gegessen.
00:14:35: Dann nachmittags das, was normal so anfällt.
00:14:38: Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Rechnung schreiben, E-Mails beantworten, positive mal an Strand gehen und mal die Seele baumeln lassen, was auch zwischendurch geht.
00:14:49: Man muss bloß immer im Hinterkopf behalten, wann kommen die Gäste, wann kommen die Schiffe?
00:14:55: Das bestimmt sehr stark unseren Alltag.
00:14:57: Wann reiht die nächsten Gäste an, dass man immer persönlich im Haus ist und die Gäste persönlich begrüßt.
00:15:03: Sie einweist, wo ist das Zimmer?
00:15:05: Wo ist was, wo ist dies, wo ist das?
00:15:07: Und dann kommt schon, ja, der geht's in den Abend rein.
00:15:10: Und wir haben das eigentlich immer so, dass wir versuchen, so um zwanzig Uhr, dass dann wirklich so Ruhe einkehrt.
00:15:19: Sowohl für die Kinder als auch für uns es sei denn, wir haben noch irgendwie Lust, nochmal wegzugehen.
00:15:23: Im Sommer, wenn es warm ist, geht man auch öfter nochmal mit den Kindern an den Ferien dann raus auf die Promenade.
00:15:30: Und das ist jetzt so der grobe Plan.
00:15:32: Jetzt kommen so diese Eventualitäten, was wir schon sagten, zum Beispiel, auf einmal geht der Mälder los von der Feuerwehr.
00:15:40: Dann muss man wirklich dann genau abwägen.
00:15:43: In der Regel heißt es, ich bin jetzt weg.
00:15:46: Ich kam schon öfter vor, dann gehe ich im Frühstücksraum und sage, ich bin jetzt mal weg, ich hoffe, Sie haben alle Kaffee.
00:15:52: Find ich glückhaft, bin ich in zehn Minuten hier da, vielleicht auch in einer Stunde.
00:15:56: Ja, und dann... wird man sehen, was gerade da war oder was passiert ist.
00:16:01: Zum Glück meistens immer wirklich nichts Wildes, immer Kleinigkeiten, aber man ist dann meistens eine Stunde dann doch weg.
00:16:10: Folge sechs Kinderkonzerte mit Nielsen.
00:16:13: Der Sommer auf Wangeroga hat seinen ganz eigenen Sound und für viele Familien gehört er dazu.
00:16:18: Nielsen.
00:16:19: Der Singer-Songwriter erzählt, wie er Teil des Insel-Sommers wurde, warum seine Kinderkonzerte so besonders sind und weshalb er selbst die Insel als Urlaubsort liebt.
00:16:30: Es ist ein beschwingter Talk über Musik, gute Laune und dieses ganz besondere Inselgefühl im Sommer.
00:16:40: Dann wie viel das Sommer ist das?
00:16:42: Boah,
00:16:42: ich glaube, lasst mich nicht lügen.
00:16:44: Ich glaube, das ist jetzt mein drittes oder viertes Jahr.
00:16:47: Ich würde jetzt sagen, das ist mein drittes Jahr.
00:16:52: Könnte aber auch sein, wer weiß, I don't know.
00:16:56: Ja, auf der Insel kann man die Zeit vergessen, oder?
00:16:59: Ja, absolut.
00:17:00: Aber dann frage ich jetzt auch noch mal Rika.
00:17:02: Rika, dann hast du Nilsen, ja genau in der Zeit, auch in der du aktiv bist, also nicht als Kind.
00:17:10: Du hast ihn nicht als Kind erlebt, aber wir haben ja gerade drüber gesprochen.
00:17:13: Also, wie schön das auch für dich ist, das mit den Kindern so zu erleben.
00:17:18: Kannst du dich noch so an den Start und an die Zusammenarbeit mit Nilsen erinnern?
00:17:22: Ich glaube, unsere Frau von unserem Insel Becker kam auf die Idee und hat das unserer Veranstaltungsleiterin angeschnackt.
00:17:32: Wie witzig.
00:17:34: Aber ich erinnere mich tatsächlich an einen der ersten Aufstritte im Rosengarten.
00:17:38: Da habe ich Feierabend gemacht und bin dran vorbeigefahren und habe diese Kinderparty gesehen, wo Kolleginnen von mir eigentlich aufgepasst haben.
00:17:47: Was heißt aufgepasst, aber mit daneben stehen und ich bin tatsächlich...
00:17:51: Jedes Festival braucht eine Security, absolut.
00:17:54: Ich habe
00:17:55: tatsächlich das Fahrrad abgestellt und bin erstmal in Rosengarten und habe mir das zwanzig Minuten mit angeguckt, weil ich so von dieser Kinderparty fasziniert war.
00:18:04: Das war echt krass, um auf den ersten Auftritt hinzukommen.
00:18:09: Es war total crazy, weil es war glaube ich so voll.
00:18:12: Da waren glaube ich aus allen Nationen der Welt gefühlt.
00:18:16: Zumindest aus Deutschland waren echt so viele Leute da und es war für mich total cool und auch ein neues Erlebnis, weil ich das so oft auch noch gar nicht gemacht habe, auf einer Insel irgendwo aufzutreten oder generell so in... Zu Ferienzeit irgendwo unterwegs war.
00:18:32: Das war vor drei Jahren halt einfach noch ein bisschen weniger, als es jetzt gerade ist.
00:18:36: Und ich war da total geflasht und voll happy.
00:18:40: Das
00:18:40: heißt, da gibt es auch so eine emotionale Bindung von dir zu Wangeroge?
00:18:44: Ja, auf jeden Fall.
00:18:45: Also ich bin auch total gerne damals auf andere Nordsee-Inseln gefahren.
00:18:48: Also ich war immer als Kind auf Ameland und so.
00:18:51: War auch immer schön.
00:18:52: Aber als ich dann jetzt vor ein paar Jahren das erste Mal auf Wangeroge war, habe ich direkt gesagt, also sage ich auch immer, also ungelogen in meinen Stories, Wangeroge bisher.
00:19:01: Ich habe jetzt zwei, drei Nordsee-Inseln gesehen, die schönste Nordsee-Insel, die ich bisher gesehen habe.
00:19:07: Und ich habe letztes Jahr tatsächlich auch privat Urlaub da gemacht.
00:19:10: Also das war echt entspannt, mal die Familie mitzunehmen und dann mal zu zeigen, was da so geht und so.
00:19:16: Folge sieben, Sommer, Eis und ganz viel mehr.
00:19:20: Jetzt übernehmen die Jüngsten das Mikrofon.
00:19:23: In dieser Folge erzählen die Inselkinder Frieda, Bendix und Levke von ihrem Sommer Aufwangeroge, von Ferien am Strand, Hobbys, Fußball, Reiten, Eis am Meer und der ersten Liebe, die oftmals den Pferden gehört.
00:19:39: Ein fröhlicher, ehrlicher Blick auf das Aufwachsen dort, wo andere Urlaub machen.
00:19:48: Ja, wie ist das für euch, wenn jetzt so viele Ferienkinder auf die Insel kommen?
00:19:51: Hat das nur Vorteile?
00:19:52: Gibt es da auch etwas, wo ihr sagt, das und das ist problematisch?
00:19:57: Also so ein Blick darauf, der für euch auch nicht so schön ist, der Nachteile für euch hat, Frieda?
00:20:04: Also ist es halt so, dass die Insel dann halt relativ voll ist und so Sachen, die man halt im Winter nicht machen kann, aber halt gern machen würde.
00:20:14: Sind im Sommer kann man sie dann machen, aber dann ist halt alles so voll mit Touristen.
00:20:20: Und dann kann man das halt schlecht machen, wenn alles so voll ist.
00:20:24: Das glaube ich.
00:20:24: Und gibt es dann für euch irgendwie Orte, wo du sagst, Mensch, dann gehen wir in einen anderen Bereich der Insel, wo wir einfach Platz haben.
00:20:31: Ihr kennt es doch bestimmt irgendwie auch so.
00:20:33: Gibt es die Geheimplätze, wo du sagst, Mensch, das ist was?
00:20:36: Da haben wir wirklich unsere Ruhe.
00:20:37: Geht ihr dann in andere Bereiche oder bleibt ihr am Hauptstrand?
00:20:41: Ich glaube, das ist relativ schwierig.
00:20:44: Also, wenn es richtig voll ist, gehe ich manchmal mit einer Freundin von mir am Ostende.
00:20:50: Da ist so eine kleine Abfallung, kann man sagen, oder so.
00:20:55: Nicht ganz am Ostende, sondern wenn man da so einen kleinen Weg lang geht.
00:20:58: Und dann noch mal über eine Straße und dann ist da so ein kleiner Stein, so ein kleiner Kuhle voll mit Wasser.
00:21:06: Und da gehen wir da manchmal hin.
00:21:07: Und das ist auch ein offizieller Platz.
00:21:09: oder ist das irgendwas verbotenes, wo man abseits der Dünnen gehen muss, um dahin zu kommen?
00:21:13: Nein, da ist schon Wecken.
00:21:14: Ah, cool.
00:21:16: Was ist denn so deine Lieblingsbeschäftigung?
00:21:17: Was magst du am liebsten im Sommer?
00:21:19: Also
00:21:21: entweder ich gehe an den Strand oder zu Hause im Pool.
00:21:27: Okay.
00:21:28: Okay, das ist natürlich auch eine schöne Alternative.
00:21:30: Und
00:21:30: ich reite auch.
00:21:31: Ah, okay, das ist auch nochmal ein spannendes Thema, das Reiten auf der Insel.
00:21:35: Ich vermute mal, ihr habt auch eine Ferienreitschule, oder?
00:21:38: Also wir haben generell hier den Inselhof.
00:21:44: Der Inselhof Wangeroge.
00:21:45: Und man kann reiten dort.
00:21:48: Es gibt auch Ostschwitzenritte und auch Strandritte.
00:21:51: Und da reiten wir auch oft mit, besonders im Winter, aber im Sommer auch.
00:21:56: Und manchmal dürfen wir dann halt auch Kutsche fahren.
00:21:59: Und gerade üben wir also die Pony Club Kinder.
00:22:03: Wir üben auch gerade so das Kutschefahren, also selbst die Kutsche zu fahren.
00:22:07: Stark.
00:22:09: Wie oft bist du dann so im Stall in einem Sommerferien?
00:22:12: Wie oft trefft man dich dort?
00:22:13: Also eigentlich bin ich sehr, sehr viel da, weil die halt auch oft Hilfe brauchen.
00:22:17: Und ich habe auch ein Pflegepferd für Karis.
00:22:21: Dann grüßen wir jetzt auch mal Karis, oder?
00:22:23: Hältst du ihm das?
00:22:24: Hältst du ihm den Podcast im nächsten Mal was in ein paar Earpods rein?
00:22:28: Dass er den Podcast auch hören kann.
00:22:30: Ja.
00:22:31: Was ist das für ein Pferd?
00:22:32: Wie alt ist Karis?
00:22:33: Äh,
00:22:33: Dracarys.
00:22:35: Ich weiß nicht genau, wann er Geburtstag hat, aber ich weiß, dass er am ersten, ersten Geburtstag hat.
00:22:41: Ach was, das ist ja cool.
00:22:43: Und er ist ein Spanier.
00:22:47: Und sein Name kommt aus einem Film.
00:22:50: Gut.
00:22:51: Und wie lange kennst du Dracarys schon?
00:22:53: Also, Dr.
00:22:56: Karis war direkt am Anfang mit am Reiterhof, ich glaube, der Reiterhof war so vor zwei Jahren.
00:23:01: Also, ich kenne ihn so ungefähr zwei Jahre.
00:23:04: Aber er ist noch nicht so lange mein Pflegerpferd, weil er ist neu dazugekommen.
00:23:08: Und wir machen im Sommer auch Reitabzeichen.
00:23:11: Was muss ich denn dafür können, wenn ich ja so einen Reitabzeichen machen
00:23:15: möchte?
00:23:15: Meisten Polytechnikern haben schon Reitabzeichen zehn.
00:23:18: Wir machen einen Reitabzeichen neun und acht.
00:23:21: Und halt, man muss Traben natürlich auch Schritt und Galort können.
00:23:27: Man muss, kommt halt auf, an welchs Reiterzeichen muss man halt noch verschiedene Sachen können, Bahnfiguren.
00:23:34: Und da muss man halt auch im leichten Sitz und auch im... Also man muss leichten Sitz und so halt auch können.
00:23:41: Ja.
00:23:42: Damit man halt dann das Abzeichen auch kriegt.
00:23:46: Und... spielt da auch eine Rolle, dass man das Pferd auch dann entsprechend pflegt, also Striegel wieder in Stahl bringt, Fütter.
00:23:55: Also
00:23:55: man muss natürlich auch wissen, welche Wörsen sind, welche Reihenfolge man da braucht und auch wie die Sachen am Sattel und an den Trenzen und so heißen.
00:24:07: So festgemacht werden.
00:24:09: Und das heißt, darfst du jetzt auch schon im Grunde genommen dann in den Ferien andere Kinder, die dann vielleicht einen Ausritt gebucht haben, auch mit begleiten und denen zeigen, wie das geht?
00:24:19: Also, wir meistens, es ist so, dass wenn wir nicht mitreiten, wir uns darum kümmern, dass die, die auch unser Pflegepferd reiten, dass wir uns darum kümmern, dass unser Pflegepferd richtig angezogen wird, dass das Gut auf dem Wiederes liegt, also der Sattel, dass das Pferd auch nicht irgendwie wehtut oder dass der Sattelgut nicht zu eng oder locker ist, dass die Tänze richtig liegt und so.
00:24:43: Und wenn wir dann halt mitreiten und wir am Strand sind, Und nur Leute auf dem Boden dabei sind vom Reitstall reiten wir manchmal auch vor.
00:24:52: Das heißt, dass wir vorreiten zum Beispiel, dass wir dann traben und alle hinter uns sollen dann mittraben oder wir vorgelobtieren oder so.
00:25:00: Aber das ist eher ein Winter, wenn wir nur so Pony Club Kinder, die auch reiten können, sind.
00:25:06: Folge neun, Traumanreise mit Fähre und Bahn.
00:25:11: Der Urlaub beginnt für viele nicht erst auf der Insel, sondern schon bei der Anreise.
00:25:15: In Folge neun sprechen Martin Brüggemann und Toni Tabenski über die besondere Fahrt mit Fähre und Inselbahn, über Entschleunigung, Naturblicke, Seehundbänke und die logistische Lebensader der Insel.
00:25:29: Es ist ein Gespräch über geschenkte Zeit, über Lieblingsplätze und warum die schönsten Sitze manchmal draußen sind.
00:25:40: Hast du so ein bisschen Zahl Datenfakten da?
00:25:42: Also wie viele Menschen im Jahr über die Inselbahn nach Wangeroga kommen oder wie viele Amazon-Päckchen, I don't know?
00:25:51: Also Amazon-Päckchen habe ich noch nicht gezählt, aber wir haben pro Jahr so achtundzwanzigtausend Tonnen Güter, die wir transportieren und wir sind im Schnitt bei zweihunderttausend Fahrgäste pro Jahr, die wir von nach Wangeroga befördern.
00:26:06: die auch die Insel waren und ferien mit uns.
00:26:08: Also das ist schon für, ich sage mal, eine kleine Insel, eine richtige Hausnummer.
00:26:13: Das ist eine Hausnummer und das muss man sich ja auch mal bewusst machen.
00:26:16: Also die Versorgung, nicht nur jetzt von Milch, Butter, Käse, sondern auch alles, was auf der Insel gebraucht wird, ein Haus, was gebaut wird.
00:26:26: Die Handwerker, die kommen, die sind in der Regel alle Ziegelsteine und der Dachdecker sind bei euch in der Bahn.
00:26:33: Genau, also wir transportieren von A bis Z. Eigentlich alles.
00:26:37: Genau.
00:26:37: Also von Gartenwirbel, die die Hausbesitzer haben, von Blumen bis hin zur Buttermilch, alles, alles, was man sich eigentlich nur vorstellen kann, was man eben auch im alltäglichen Bedarf so braucht.
00:26:50: So, und jetzt machen wir, jetzt starten wir mal in eine auditive Reise.
00:26:53: Wir begeben, tun jetzt mal so, als wären wir von der Erfähre runtergekommen und steigen in die Inselbahn.
00:26:59: Ein Wer von euch beiden hat Lust, uns diese Strecke einmal zu beschreiben.
00:27:03: Also die Strecke muss Toni beschreiben.
00:27:06: Toni hat zwar erst vor sechs Wochen hier bei uns angefangen, aber Toni hat vorher schon Lokführer gelernt und darf jetzt auch Lokomotive hier auf der Insel fahren und insofern hautnah als er kann man das kaum erleben und beschreiben.
00:27:23: Ja stark.
00:27:24: Toni, aber jetzt muss ich fragen, machst du das auch täglich, fährst du auch selber?
00:27:29: Also nicht täglich, aber hin und wieder findet man mich tatsächlich auch auf der Logomotive und ich war auch die Inselbahn selbst.
00:27:37: Ja,
00:27:37: wie toll ist das denn?
00:27:39: Ja, das war auch ein bisschen mein Wunsch, auch die Inselbahn selber zu fahren, weil... Ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres als durch das Wattenmeer mit einem Zug zu fahren.
00:27:51: Also das ist wirklich sehr, sehr beeindruckend.
00:27:55: Und da will ich gleich mal wirklich an deine Frage anknüpfen, wie kann man das am besten beschreiben?
00:28:00: Also unsere Inselbahn ist ja schon ein bisschen in die Jahre gekommen und das hat wirklich noch was
00:28:05: mit
00:28:06: Nostalgie schon fast zu tun, die Eisenbahn.
00:28:09: Und wenn man vom Westanleger tatsächlich losfährt und Riege hatte das vorhin wunderschön beschrieben, auf der rechten Seite sieht man das Wattenmeer und auf der linken Seite die Salzwiesen und die Heide mit sämtlichen Vogelarten, die wir hier antreffen.
00:28:23: Und was ich als erstes bemerkt habe auf der Strecke, als ich gefahren bin, dass viele Vögel tatsächlich auch an unseren Gleisen ihre Nester bauen.
00:28:33: An den Gleisen.
00:28:34: An den Gleisen im Schotterbett bauen die ihre Nester.
00:28:37: Und ich habe mich immer gefragt, was ist mit den Vögeln los?
00:28:41: Das stimmt bei denen nicht.
00:28:43: Aber ich habe mir das erklären lassen.
00:28:44: Und zwar ist es so, dass die Vögel sich ja mit der Inselbahn schon sehr angefreundet haben und die überhaupt keine Scholl mehr vor dieser Eisenbahn haben und bauen dort ihre Nester.
00:28:55: Und wenn wir da rüberfahren über die Nester, die Vogeleltern verlassen dann ganz kurz das Nest und lassen ihre Eier unbeaufsichtigt.
00:29:03: Aber das können sie ganz mit Rühen gewissen, weil keine Feinde werden dann die Eier klauen, weil wir eben mit Vier lernen und mit ein bisschen Rüttel rüberfahren.
00:29:14: Aber keine Sorge, den Nest dann passiert nichts, den Eiern geht's gut.
00:29:18: Und wenn wir wieder weg sind... kommen die Eltern ein paar Röder zurück und brüten weiter.
00:29:22: Also das ist für die halt schon so ein natürlicher Schutz.
00:29:26: Toni, was für eine großartige Geschichte.
00:29:29: Mega.
00:29:31: Ich habe auch sehr gestanden darüber, als ich das gehört habe und hat für mich auch absolut Sinn gemacht.
00:29:37: Also jetzt, wo du das sagst, das ist ja dann durch die Bahn, durch dich bewacht.
00:29:40: Du bist also auch noch der Schutzpatron der kleinen Vogelbabys.
00:29:44: Ich habe jetzt gerade spontan daran gedacht, dass man ja uns Frauen immer sagt, das spielt eine totale Rolle, was du in der Schwangerschaft hörst.
00:29:51: Das für die Entwicklung des Kindes.
00:29:53: Jetzt frage ich mich gerade, wie es den Kindern geht.
00:29:55: Die können ja danach nach Wacken fliegen, oder?
00:29:58: Das ist definitiv Eisenbahnen nach Wuchst.
00:30:05: Großartige Geschichte.
00:30:36: Herzlich willkommen zu deiner kleinen Talasso-Wangeroge Auszeit für Körper, Geist und Seele.
00:30:48: Schließe, wenn du magst, mit deiner nächsten Ausatmung deine Augen und Lasse dabei, die feinen kleinen Muskeln deiner Augenlieder doch einfach mal schwerer werden.
00:31:06: So schwer, dass du für die nächsten Minuten keine Lust hast, sie zu öffnen.
00:31:13: Erlaube dir zu spüren, wie die sanften Schwingungen der Klangschale, nicht nur die Muskeln deiner Augenlieder.
00:31:25: Vielmehr nun auch alle weiteren Muskeln deines ganzen Körpers durchfluten.
00:31:34: Jede Zelle berühren.
00:31:36: Und Anspannungen sich zu lösen beginnen.
00:31:54: Hast du Lust mit mir auf die Reise zu gehen?
00:31:58: Ich nehme dich sehr gern mit an den Wangeroga Strand.
00:32:03: Es ist noch früher Morgen.
00:32:07: Außer dir ist noch niemand da.
00:32:12: Du hast freien Blick auf die blaue, glitzende Nordsee.
00:32:19: Vielleicht magst du in deiner Vorstellung im Strandkorb nahe der Wasserkante Platz nehmen.
00:32:25: Vielleicht liegst du lieber im warmen, weichen Sand.
00:32:31: Du gräbst mit Genuss deine Zehen in den warmen Sand.
00:32:36: Dein Blick saugt die unbeschreibliche Weite des Horizonts auf.
00:32:44: Du nimmst einen tiefen, genussvollen Atemzug.
00:32:49: Dabei gelangen gesunde Erosole in deine Atemmuskulatur.
00:32:56: Erosole sind die kleinen salzigen Wassertröpfchen in der Brandungszone, die du über deine Haut und deine Atemwege fortwährend aufnimmst und mit denen du deinem Körper viel Gutes tust.
00:33:16: Sie enthalten wertvolle Mineralstoffe.
00:33:21: Wusstest du, dass die Inhaltsstoffe dieser Wassertröpfchen dem Fruchtwasser entsprechen?
00:33:29: Dem Wasser, in dem dein Leben einst begann?
00:33:35: Was für ein schöner Gedanke!
00:33:48: Es ist ein Vergnügen, die salzige, allergenarme Meeresluft einzuhatmen.
00:33:57: Sie durchblutet deine Lungenflügel und Bronchen.
00:34:02: Deine gesamte Atemmuskulatur regeneriert und kräftigt sich.
00:34:10: Energie, Kraft und gute Laune breitet sich in dir aus.
00:34:18: Sonne, Sand, Salz und ein leichter Wind stärken den Säureschutzmantel deiner Haut.
00:34:30: Dein Thin ist frisch und gut durchblutet.
00:34:36: Dein Körper kann hier im Licht viel Vitamin D aufnehmen.
00:34:42: Ein echter Gewinn für deine Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke.
00:34:53: So nah an der Wasserkante speichert deine Haut die Feuchtigkeit.
00:35:00: Sorgenfeldchen verschwinden zusehends.
00:35:04: Nur deine Lachfeldchen bleiben.
00:35:09: Du tauchst tiefer und immer tiefer in dein ganz eigenes Gefühl von Frieden und Gelassenheit.
00:35:31: Wolkenloser Himmel, Sand auf der Haut, salziger Geschmack auf deinen Lippen, klare Luft, wärmende Sonnenstrahlen, das immer gleiche Geräusch von Träge an und abrollenden Wellen.
00:35:54: Du wirst nicht müde, all das zu sehen, zu hören und zu riechen.
00:36:06: Dieser sorgenfreie, wunderschöne Urlaubsmoment.
00:36:11: schenkt dir ein tiefes kindliches Glücksgefühl.
00:36:18: Es breitet sich in dir aus, fließt in deinen Kopf, in dein Herz, in deinen Bauch und in deinen Unterleib, in deine Arme und in deine Beine.
00:36:34: Vielleicht nimmst du ein wohliges Kribbeln wahr.
00:36:39: Der Alltag ist weit weg.
00:36:43: Genieße diesen Moment.
00:37:00: Und nun verabschiede dich für heute vom Wangeroger Strand.
00:37:08: Mache dir bewusst, dass eine solche kleine Auszeit dich gesünder, glücklicher und am Ende auch noch produktiver macht.
00:37:22: Vollgetankt mit Energie, Kraft und Frische.
00:37:27: Recke und strecke dich.
00:37:28: nun, mach es wie die Katze auf dem Sofa.
00:37:32: Gene oder Stöhne, wenn du magst, öffne deine Augen wieder und freue dich auf das, was der Tag heute für dich noch bringen wird.
00:37:43: Ja, das war unser Best of Insel-Liebe-Zwanzig-Zwanzig.
00:37:47: Ein Rückblick auf ein Jahr voller Geschichten, Begegnungen und Inselmomente.
00:37:51: Und wenn euch einer dieser Ausschnitte besonders gefallen hat, hört unbedingt in die komplette Folge rein.
00:37:57: Alle Episoden findet ihr wie immer in eurem Podcastplayer.
00:38:02: Ja, und dann freuen wir uns, wenn ihr im Februar wieder dabei seid, denn dann geht es mit einer neuen Folge von Insel Liebe weiter.
00:38:08: Bis dahin, macht es euch gemütlich, träumt euch ans Meer, wucht vielleicht schon mal die nächste Reise und bleibt uns verbunden.
00:38:17: Bis bald auf Wangeroge.
00:38:20: Das war's für heute mit Insel Liebe, dem Podcast
00:38:23: von der Insel
00:38:24: Wangeroge.
00:38:25: Wir hoffen, du hast einen kleinen Teil der Insel in dein Herz geschlossen und freust dich schon auf die nächste Episode.
00:38:32: Wenn dir der Podcast
00:38:32: gefallen hat, hinterlass uns gerne eine Bewertung
00:38:35: oder teile ihn mit deinen Liebsten.
00:38:37: Bis zum nächsten Mal.
00:38:38: Und denk dran, Insel-Liebe bleibt
00:38:41: für immer.
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